Gesundheitswissen
Anzeichen von PCOS und was du ärztlich fragen kannst
Die häufigsten Anzeichen des polyzystischen Ovarialsyndroms, wie PCOS diagnostiziert wird, welche Tests infrage kommen und was im Alltag hilft.
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Kurz gesagt
Anzeichen von PCOS und was du ärztlich fragen kannst
Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine häufige hormonelle Erkrankung. Die Hauptanzeichen sind unregelmäßige oder ausbleibende Perioden, Anzeichen erhöhter Androgene wie Akne oder vermehrte Gesichts- und Körperbehaarung sowie im Ultraschall viele kleine Follikel an den Eierstöcken. Nur eine Ärztin oder ein Arzt kann PCOS diagnostizieren, meist anhand deines Zyklusverlaufs, einer Untersuchung, Bluttests und manchmal eines Ultraschalls.
Geschrieben vom Gyne-Team · Medizinische Prüfung: ausstehend
Das Wichtigste
- PCOS ist eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter.
- Unregelmäßige Perioden, Akne und vermehrter Haarwuchs sind die häufigsten Anzeichen.
- Für die Diagnose braucht es meist zwei von drei: unregelmäßiger Eisprung, hohe Androgene, polyzystische Eierstöcke.
- Klare Aufzeichnungen zu Zyklus und Symptomen machen den Arzttermin hilfreicher.
Was sind häufige Anzeichen von PCOS?
Die Anzeichen beginnen oft in den späten Teenagerjahren oder frühen Zwanzigern, können aber in jedem Alter auftreten. Dazu gehören:
- Unregelmäßige, seltene oder ausbleibende Perioden.
- Akne oder fettige Haut.
- Vermehrte Behaarung im Gesicht, an Brust, Rücken oder Bauch (Hirsutismus).
- Dünner werdendes Haar oder Haarausfall am Kopf.
- Gewichtszunahme oder Schwierigkeiten, abzunehmen.
- Dunklere, samtige Hautstellen, oft am Hals oder in Hautfalten.
- Schwierigkeiten, schwanger zu werden.
Wie wird PCOS diagnostiziert?
Ärztinnen und Ärzte diagnostizieren PCOS meist, wenn mindestens zwei dieser drei Punkte zutreffen: unregelmäßiger oder fehlender Eisprung, Anzeichen oder Blutwerte, die erhöhte Androgene zeigen, und viele Follikel an den Eierstöcken im Ultraschall. Andere Ursachen, etwa Schilddrüsenprobleme oder ein hoher Prolaktinspiegel, werden zuerst ausgeschlossen.
Deine Ärztin oder dein Arzt schlägt eventuell Bluttests auf Hormone wie Testosteron vor sowie Tests zu Schilddrüsenfunktion, Prolaktin, Blutzucker und Cholesterin.
Warum ist PCOS für die langfristige Gesundheit wichtig?
PCOS hängt mit Insulinresistenz, einem höheren Risiko für Typ-2-Diabetes, hohem Cholesterin, Schlafapnoe und psychischen Belastungen wie Angst und Depression zusammen. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen wichtig, auch wenn die Periode nicht die Hauptsorge ist.
Was hilft im Alltag?
Deine Ärztin oder dein Arzt bespricht mit dir Möglichkeiten, die zu deinen Zielen passen, etwa regelmäßige Zyklen, reinere Haut oder eine Schwangerschaft. Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Mahlzeiten, guter Schlaf und Stressbewältigung können bei vielen Symptomen helfen. Schon eine kleine Gewichtsveränderung kann bei manchen die Zyklen verbessern, aber PCOS wird nicht durch mangelnde Willenskraft verursacht.
Wann du zum Arzt gehen solltest
- Deine Perioden sind unregelmäßig, liegen sehr weit auseinander oder haben aufgehört.
- Du hast Akne, vermehrten Haarwuchs oder Haarausfall, der neu ist oder schlimmer wird.
- Du versuchst ohne Erfolg, schwanger zu werden.
- Du bemerkst dunkle, samtige Hautstellen oder hast Anzeichen für hohen Blutzucker wie starken Durst.
So hilft Gyne
Gyne stellt einige PCOS-Screening-Fragen und listet, wenn deine Einträge das Muster zeigen, die Tests auf, nach denen du ärztlich fragen kannst, und erstellt einen Bericht. Nach einer Diagnose ergänzt der PCOS-Modus einen Wochenplan und Prognosen, die zu längeren Zyklen passen.
PCOSDieser Ratgeber bietet allgemeine Informationen, keine medizinische Beratung. Nur eine Ärztin oder ein Arzt kann eine Erkrankung diagnostizieren.